Trainingsplan oder Laufen nur zum Spaß


Ein Thema, über das ich immer wieder mit Freunden und Bekannten diskutiere. “Ich laufe nur zum Spaß”, “Ich brauche das zur Entspannung”, “Ich mag keine Wettkämpfe laufen”…

Mein Blog-Kollege Mark hat dazu einen spannenden Blogartikel geschrieben, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

Meine Erfahrung dazu ist, dass es echt schade ist, was manche Menschen “verschenken”.

Die laufen regelmäßig, 2-3 Mal in der Woche, 1-2 Stunden. Immer die gleiche Strecke, immer das gleiche Tempo. Und das schon seit Jahren.
Zu Beginn habe ich diese Menschen bewundert. Die sind schneller gelaufen als ich, waren ausdauernder. Heute kann ich nicht mehr mit ihnen laufen, weil sie mir einfach zu langsam sind.

Bei Diskussionen höre ich dann die oben genannten Aussagen.

Aber es ist zwischen “Nur so zum Spaß laufen” und einer harten Wettkampfvorbereitung ein breites Spektrum an Möglichkeiten.

Sport ist mittlerweile eine Wissenschaft, die Vorgänge im Körper bei sportlicher Betätigung, der Muskelaufbau, die Entwicklung ist gut erforscht und beobachtet und egal, welchem Trainer man zuhört, welche Bücher/Webseiten man liest, welche Trainingspläne man befolgt, im Kern geht es immer um unterschiedliche Trainingsreize, um Entspannung und Spannung.

Unser Körper ist halt leider eine hocheffiziente Maschine, der sich genau so weit entwickelt wie unbedingt notwendig.

Laufe ich jeden Tag die gleiche Strecke im gleichen Tempo wird mein Körper genau die Fitness aufbauen, die er dafür braucht und nicht mehr.

Und das ist schade.

Investiere ich die gleiche Zeit, variiere ich aber bei meinen Laufeinheiten Tempo und auch die Strecke, zwinge ich meinen Körper dazu, sich zu verändern.

Und diese Veränderung ist spürbar – ich laufe schneller, leichter und vor allem: Es macht mehr Spaß.

Alleine der Wechsel der Laufstrecke bringt Abwechslung und neue Erfahrungen.

Such Dir eine Strecke mit Steigungen, such dir eine Strecke im Wald, such Dir eine Strecke, die Du auch in der Nacht laufen kannst, such Dir eine Strecke, die dir erlaubt, so lange zu laufen, wie Du kannst, suche Dir die Abwechslung.

Und variiere dein Tempo: Bau in deine Standardlaufstrecke Steigerungen ein. 5 Minuten gemütlich einlaufen, 2-3 Minuten deutlich schneller laufen als sonst, 5 Minuten ganz ganz gemütlich traben, 2-3 Minuten deutlich schneller laufen, usw.

Den nächsten Lauf läufst Du statt in 60 Minuten in 55 Minuten.

Beim nächsten Mal nimmst Du eine andere Strecke

Und am Sonntag läufst Du statt 60 Minuten 90 Minuten. (Dass schaffst Du nicht ? Dann laufe langsamer, deutlich langsamer)

Ja, das ist anstrengend. Ja, das erfordert Konzentration aufs Laufen. Ja, das ist unangenehm. Ja, Du musst dabei deine Komfortzone verlassen.

Aber Du wirst Dich nur weiterentwickeln, wenn Du aus deiner Komfortzone rauskommst.

Aber Du wirst merken, dass es einen Unterschied macht.

Dass Du stolz sein wirst, das geschafft zu haben, was Du dir vorgenommen hast.

Dass Du bewusster läufst.

Dass Du besser werden wirst.

Und vor allem:

Dass es Dir mehr Spaß machen wird.

 

Denk drüber nach….

Christian

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ein Kommentar

  1. Super motivierend geschrieben, Christian! Lese ich gerne und inspiriert mich.

    Danke auch für den Link! :)

    Sportliche Grüße und bis bald,
    Mark

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